Der Kyffhäuserbund e.V.

ein Volksbund mit über 200jähriger Tradition

er Kyffhäuserbund ist ein demokratioscher Volksbund mit über 200jähriger Tradition. Jeder unbescholtene Bürger, der die Ziele des Bundes anerkennt und sich zum Grundgesetz bekennt, kann Mitglied werden. Der Kyffhäuserbund betreibet aktive Reservistenarbeit, fördert den Sport und insbesondere das Sportschießen, widmet sich der Unterstützung von Angehörigen gefallener oder in Not geratener Kameraden. Er greift mit Kameradenhilfe in Notlagen ein, pflegt die Kameradschaft seiner Mitglieder sowie die Zusammenarbeit von aktiven und ehemaligen Soldaten als der älteste Deutsche Soldatenbund. Durch Mitgliedschaft und Koopertion mit Soldatenverbänden in Deutschland und in Europa ist ihm die Versöhnung mit den Soldaten der ehemaligen Gegner ein besonderes Anliegen, jedoch auch die Linderung der Not in der Dritten Welt. Er ist überparteilich, seine Mitglieder sind an keine Konfession gebunden und bekennt sich zum demokratischen Rechtsstaat.

Die Geschichte

1786 fand die Festlegung der ersten Statuten in Wangerin statt. Als Zeichen seiner Anerkennung verlieh Friedrich II. ihnen die Fahne ihres Regiments mit dem königlichen Wappen. Es wurden, drei Jahre vor der französischen Revolution (1789), die Grundsätze Gleichheit, Brüderlichkeit, und Kameradschaft in den Statuten für eine soziale Bürgerinitiative festgeschrieben.

1900 wurde der "Kyffhäuserbund" unter seinem heuutigen Namen gegründet und umfasste alle Generationen ehemaliger Soldaten in Deutschland.

1919 wurde Generalfeldmarschall von Hindenburg Ehrenpräsident des Kyffhäuserbundes. Als im Jahre 1932 Hitler und Generalfeldmarschall von Hindenburg als Reichspräsident kandidierten, rief der Präsident des Kyffhäuserbundes die Mitglieder auf, ihren Ehrepräsidenten von Hindenburg als einzigen Kandidaten der demokratischen Partei zu wählen.

Hier einige Stichworte

1746 Gründung durch 40 ehemalige Füsiliere des

frideriziaischen Infanterie- Regiments Nr. 36

1896 Einweihung des Kyffhäuser-Denkmals auf dem

Wotansberg im Kyffhäusergebirge in Thüringen.

Mahnmal für Einigkeit, Recht und Freiheit.

Symbol des Kyffhäuserbundes. Erbaut aus den

Spenden der ehemaligen Soldaten und Krieger.

1900 Zusammenschluß der Landeskriegsverbände zum

"Kyffhäuserbund".

1943 Widerrechtliche Auflösung des Bundes durch Hitler.

Vor seiner widerrechtlichen Auflösung gehörten ihm

4,3 Millionen Mitglieder in 42.000 Kameradschaften an.

1952 Wiedergründung des Kyffhäuserbundes.

Der Kyffhäuserbund ist heute u.a. Mitglied im Deutschen Rat der Europäischen Bewegung, dem Deutschen Komitee für europäische Zusammenarbeit der Kriegsteilnehmer und der Kriegsopfer e.V., der Confédération Européenne des Anciens Combattants (CEAC) Paris,der Europäischen Organisation der Militärverbände (EUROMIL) der deutschen Verbände BWV und VBS. Weiterhin ist der Kyffhäuserbund Mitglied im Beirat für Reservistenangelegenheiten zusammen mit dem Verband der Reservisten, dem Bayrischen Soldatenbund 1874 sowie dem Deutschen Marinebund.